Horte keine Hardware!

23 Wege, um eine (agile) Transformation an die Wand zu fahren. Weg 19: Horte keine Hardware!Die IT Abtei­lung ist kein Com­pu­ter Shop. Toner für die Dru­cker wird erst bestellt, wenn er kom­plett auf­ge­braucht ist. Note­books, Kabel, Tas­ta­tu­ren, Track-Pads und Mäu­se wer­den nicht gela­gert – das ist viel zu teu­er. Wenn die User etwas ver­lie­ren oder kaputt machen, dann müs­sen sie eben warten.

Die­se Vor­ge­hens­wei­se ist sehr ver­brei­tet und sehr teu­er. Je län­ger die Dis­kus­si­ons­zeit um den Bedarf, die Zeit für die Frei­ga­be der Bestel­lung oder das War­ten auf das Ersatz­teil ist, des­to län­ger kann der Mit­ar­bei­ter nicht arbei­ten und die Frus­tra­ti­on steigt enorm, die Pro­duk­ti­vi­tät sinkt kontinuierlich.

  • Ken­ne die gän­gigs­ten Ein­satz­ge­rä­te, weil du Sta­tis­ti­ken über die aus­ge­ge­be­nen Gerä­te hast und die­se auswertest.
  • Habe die gän­gigs­ten Ersatz­ge­rä­te und ‑tei­le in einer gewis­sen Men­ge immer vor­rä­tig – ent­spre­chend der Anzahl an Ver­schleiß, Dau­er der Bestel­lung und Anzahl der Mitarbeiter.
  • Gestal­te den Zugang zu Ersatz­tei­len für den Nut­zer so ein­fach wie mög­lich. Beden­ke: Sie wol­len ein­fach ihre Arbeit machen und haben eben­falls kei­ne Lust, mit dir zu dis­ku­tie­ren und Zeit dafür zu investieren.
  • Rich­te ein Kan­ban-Lager für die am häu­figs­ten benö­tig­ten Sachen ein.

Der Auf­wand und die Kos­ten für ein durch­dach­tes Manage­ment von Pro­duk­ti­ons­mit­teln sind deut­lich güns­ti­ger als der Ver­lust an Pro­duk­ti­vi­tät auf der ande­ren Seite.

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